Geschichte des Fondues
Die Geschichte des Fondues begann vor langer Zeit. Auf den Bergweiden lebten die Sennen den Sommer über abgeschnitten von der Umwelt. Brot und Milchprodukte gehörten zu ihren täglichen Nahrungsmitteln.
Die Sennen verwerteten Brot- und Käsereste zu einer Mahlzeit. So entstand das Fondue. In der französischen Schweiz fand diese neue Mahlzeit schnell Liebhaber. Bald auch im Flachland. Vor allem in den Kantonen Wallis, Freiburg und Neuenburg.
In der ganzen Schweiz bekannt wurde das Fondue dank der Aufnahme in Armeekochbücher. Die Wehrmänner brachten das Rezept aus dem Militärdienst nach Hause. Deshalb ist bei vielen bis heute Fonduekochen reine Männersache.
Seit ca. 1950 ist Fondue das Schweizer Nationalgericht. Das erste Fertigfondue kam 1955 auf den Markt. Zu dieser Zeit waren Fertigmahlzeiten verpönt. Trotzdem setzte sich das Fertigfondue schnell durch und gehört heute in jeden Haushalt.






